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Deutschlands Heizungen sind veraltet

Jede dritte Heizungsanlage und beinahe jede zweite Öl-Zentralheizung ist älter als 20 Jahre.

Heizungsanlagen in Mehrfamilienhäusern sind mit durchschnittlich 14,2 Jahren etwas älter als Anlagen in Ein- und Zweifamilienhäusern (13,9 Jahre). Die Differenzierung der Daten zum Alter der Wärmeerzeuger zeigen, wie groß das Problem der ineffizienten Heizungen mit hohen CO2-Emmissionen ist: Die in den Wohnungen vorhandenen Öl-Zentralheizungen wurden im Schnitt vor 17,7 Jahren eingebaut. Sie sind damit deutlich älter als andere Technologien (Gas-Zentralheizung: 12,4 Jahre, sonstige Heizungssysteme: 12,6 Jahre). Knapp ein Drittel aller Öl-Zentralheizungen (31,3 Prozent) ist 25 Jahre oder älter, weitere 17,0 Prozent 20 Jahre bis 25 Jahre alt.

Kurz vor Inkrafttreten des Gebäudeenergiegesetzes belegen die Daten außerdem: Die Beheizungsstruktur verändert sich, allerdings langsam. Wärmepumpen-Zentralheizungen beheizen nun 5,7 Prozent der deutschen Wohnungen – mehr als doppelt so viele wie zum Zeitpunkt der letzten Befragung im Jahr 2019 (2,2 Prozent). Der Anteil der Fernwärme hat sich auf 15,2 Prozent erhöht (2019: 13,9 Prozent), der von Gas-Etagenheizungen auf 11,6 Prozent (2019: 9,8 Prozent). Bei allen anderen Technologien sind die Anteile zurückgegangen. Gas-Zentralheizungen finden sich nun in 33,78 Prozent der Wohnungen (2019: 35,7 Prozent) und Öl-Zentralheizungen in 23,0 Prozent (25,0 Prozent). Bei den Energieträgern hat Gas mit einem auf 49,5 Prozent gestiegenen Anteil die Nase vorn (2019: 48,2 Prozent).

Die Studie „Wie heizt Deutschland?“ ist hier zum kostenlosen Download hinterlegt.

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Erhebliche regionale Unterschiede bei Energieeffizienz von Wohnungsgebäuden

Vor dem Hintergrund der Diskussion über die Einführung von EU-Sanierungspflichten für Wohngebäude mit schlechtem energetischem Standard hat Geomap untersucht, wie hoch der Anteil der Gebäude der Effizienzklassen A+ bis D in den Regionen ist. Die Analyse basiert auf 916.000 Angebotsanzeigen, die von Januar 2018 bis Oktober 2023 deutschlandweit verfügbar waren. Die besten Effizienzraten sind in Suhl (93,0 Prozent), Rostock und Cottbus (je 92,8 Prozent) zu verzeichnen. Schlusslichter sind Wilhelmshaven (16,5 Prozent), der Landkreis Wesermarsch (30,2 Prozent) und Emden (31,6 Prozent). Spitzenreiter der TOP-10-Städte ist Leipzig.: Hier sind 84,3 Prozent aller Wohngebäude in die Klassen A+ bis D eingestuft.

In die Studie fanden nur Anzeigen Eingang, die Informationen zur Energieeffizienzklasse und/oder zum Energiekennwert in kWh/m²*a enthielten. Wenn für dieselbe Adresse mehrere Anzeigen vorlagen, wurde die aktuellste Angabe zur Energieeffizienzklasse oder zum Energiekennwert in die Auswertung einbezogen.

Eine Regionenkarte ist hier verfügbar

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