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Verbände fordern Steueranreize für energetische Gebäudesanierung

Insgesamt 37 Verbände – darunter auch der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter – haben sich mit einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundesbauminister Horst Seehofer gewandt. Sie fordern darin, endlich eine steuerliche Fördermöglichkeit für die energetische Sanierung von Gebäuden umzusetzen.

Seit 2011 diskutieren Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung über finanzielle Anreize für Wohnungsunternehmen und Eigentümer, damit diese die energetische Sanierung ihrer Bestände vorantreiben können. Denn gerade im Gebäudesektor gibt es erhebliche Energieeinsparpotentiale, die wesentlich dazu beitragen können, dass Deutschland die gesteckten Klimaziele erreichen kann. Da auch für den Bundeshauhalt 2020 bislang keine entsprechenden Instrumente der Steuererleichterung vorgesehen sind, haben sich die unterzeichnenden Verbände noch einmal mit Nachdruck an die Politik gewandt. Das Vorhaben Steuerförderung für Gebäudesanierungen müsse mit dem Bundeshaushalt 2020 endlich umgesetzt werden und dulde keinen Aufschub.

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Baugenehmigungen: Geschosswohnungsbau legt weiter zu

Wie das Statische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr 2018 deutschlandweit insgesamt 347.292 Wohnungen genehmigt. Das sind zwar im Vergleich zum Vorjahr etwa 800 Wohnungen oder 0,2 Prozent weniger. Allerdings gab es einen deutlichen Anstieg bei Baugenehmigungen für Mehrfamilienhäuser mit drei oder mehr Wohneinheiten.

Dennoch ist der Rückgang genehmigter Wohnungen insgesamt für das Jahr 2018 unbefriedigend, vor allem mit Blick auf den Wohnungsmarkt, der nicht mehr nur in Ballungsräumen angespannt ist. Zudem wird nicht jede genehmigte Wohnung auch tatsächlich (sofort) gebaut und steht dem Wohnungsmarkt zur Verfügung. Es lassen sich zunächst nur Entwicklungstendenzen ablesen.

Starke Zunahme bei den Mehrfamilienhäusern

Erfreulich sind die Zahlen für den Geschosswohnungsbau mit drei oder mehr Wohnungen. Mit etwa 181.000 Einheiten machten sie 2018 einen Anteil gut 52 Prozent aller genehmigten Wohnungen aus. Im Vergleich zum Jahr 2017 ist das ein Plus von 4,7 Prozent. Die Errichtung von mehrgeschossigen Gebäuden mit Miet- und Eigentumswohnungen liegt also weiter im Trend. Bereits im Vorjahr war hier ein starker Zuwachs zu verzeichnen. Eine sehr gute Nachricht, denn der Bau neuer Wohnungen trägt maßgeblich zur Entspannung des Wohnungsmarktes bei. Auch die Zahl der genehmigten Eigentumswohnungen konnte 2018 weiter zulegen und kletterte auf rund 83.700. Dies entspricht einem Plus von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Laut Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) stieg die Zahl der Genehmigungen im Bereich Mehrfamilienhäuser vor allem in den Großstädten. Spitzenreiter ist nach Angaben des BBSR Berlin mit 24.371 Wohnungen, gefolgt von München mit 12.581, Hamburg mit 11.087 sowie Frankfurt am Main mit 7.326 und Leipzig mit 3.850 genehmigten Wohnungen. In den sieben größten deutschen Städten wurde im vergangenen Jahr ein Fünftel aller Baugenehmigungen erteilt.

Mehr Baugenehmigungen im Januar 2019

Anfang April gab es erfreuliche Nachrichten aus dem Statistischen Bundesamt: Insgesamt wurde allein im Januar 2019 der Bau von 27.100 Wohnungen genehmigt. Das sind rund 2.300 beziehungsweise 9,1 Prozent mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Einfamilienhäuser verzeichneten ein Plus von 5,6 Prozent, Zweifamilienhäuser von 6,6 Prozent und Mehrfamilienhäuser von 6,3 Prozent. Insbesondere die Eigentumswohnungen verzeichneten mit +10,5 Prozent erneut einen kräftigen Zuwachs.

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