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VDIV-Stipendiatin im Interview: Das Fachwissen wird enorm vertieft

Der VDIV Deutschland lobt in diesem Jahr zum siebten Mal in Folge gemeinsam mit dem Europäischen Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (EBZ) zwei Stipendien aus, um die Immobilienverwalter von morgen zu fördern. Wie die Weiterbildung so verläuft, warum sie sich beworben haben und was sie zukünftigen Bewerbern mit auf den Weg geben würden, haben wir die zwei Gewinnerinnen aus dem Vorjahr gefragt. Im ersten Interview steht dem VDIV Jule Knell (Stipendiatin „Geprüfte Immobilienfachwirtin“) Rede und Antwort.

Was war Ihre Motivation, sich im vergangenen Jahr auf ein VDIV/EBZ-Stipendium zu bewerben?

Bereits nach Abschluss meiner Ausbildung zur Immobilienkauffrau war ich mir sicher, dass ich gerne eine Weiterbildung zur Immobilienfachwirtin machen würde, um meine Fachkenntnisse zu vertiefen. Aufgrund des hervorragenden Rufs des EBZ, wusste ich schon zuvor, dass ich hier meine Weiterbildung absolvieren möchte. Als ich durch meinen Chef Herrn Dr. Vossen dann auf das zu vergebende gemeinsame Stipendium der beiden Institutionen VDIV sowie des EBZ aufmerksam gemacht wurde, wusste ich, dass ich mich für das Stipendium bewerben muss. Das hat geklappt – herzlichen Dank an den VDIV, das EBZ und an meinen Chef, der dieses Vorhaben angeregt hat und jederzeit unterstützt!

Wie ist Ihr Eindruck von den Bildungsinhalten?

Die Bildungsinhalte sind thematisch klar strukturiert. Durch meine vorherige Ausbildung zur Immobilienkauffrau konnte ich – zumindest bisher – zu jedem Thema Vorkenntnisse mitbringen, allerdings wird das Fachwissen enorm vertieft. Dadurch, dass sowohl mit der Theorie als auch mit vielen praxisbezogenen Fallbeispielen gearbeitet wird, kommt man in den Lernstoff gut rein und kann den Lehrstoff auch im beruflichen Alltag anwenden.

Wie ist die Betreuung während der Selbstlernphasen?

Die Betreuung während der Selbstlernphasen ist sehr gut. Man kann sowohl mit den Betreuern des EBZ als auch mit Kommilitonen in Kontakt treten, um Unklarheiten bzw. Unsicherheiten zu besprechen und Probleme zu lösen. Obwohl es sich um einen Fernlehrgang handelt, fühlt man sich nicht alleine gelassen und stets unterstützt. Während der Selbstlernphasen müssen regelmäßig sogenannte „Studienbriefe“ bearbeitet und zur Korrektur und Bewertung eingeschickt werden, auch hier erhält man immer ausreichend Feedback.

Was versprechen Sie sich von dieser Weiterbildung?

Insbesondere verspreche ich mir, mein bereits vorhandenes Fachwissen zu vertiefen und mich sowohl beruflich als auch privat weiterzuentwickeln. Mit dem Abschluss der Weiterbildung stehen einem heutzutage viele neue Wege offen und man kann neue Aufgaben übernehmen, die vielleicht zuvor zu komplex gewesen wären.

Welchen Inhalt der Fortbildung finden Sie bisher am spannendsten?

Am spannendsten finde ich persönlich das Wohnungseigentumsrecht – da dies auch der Schwerpunkt in meinem beruflichen Alltag ist. Hier gibt es diverse Feinheiten, die man jeden Tag berücksichtigen muss. Insbesondere durch das Inkrafttreten des Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz zum 01.12.2020 ist die gesamte Thematik noch spannender geworden!

Welche Ausbildung bringen Sie mit, und wie gliedert sich diese Weiterbildung in Ihre weitere berufliche Laufbahn ein?

Ich habe im Jahr 2011 mein Abitur erfolgreich abgeschlossen und im Anschluss begonnen, Architektur zu studieren. Nachdem ich das Studium im Jahr 2015 mit einem Bachelor of Science beendet habe, war ich mir sicher, dass ich mich zwar weiterhin mit Immobilien beschäftigen möchte, jedoch lieber in kaufmännischer bzw. verwaltungstechnischer Sicht, weshalb ich eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau absolviert habe. Um mein Fachwissen zu erweitern, habe ich mich dann zur Weiterbildung zur Immobilienfachwirtin entschieden.

Was möchten Sie (künftigen) Bewerbern mit auf den Weg geben?

Zukünftige Bewerber sollten vor allem Freude an ihrem Beruf und Spaß an der eigenen Weiterentwicklung mitbringen. Man sollte mit Leib und Seele dabei sein – ich wünsche allen Bewerbern viel Erfolg!

 

Für die diesjährigen » Stipendien können Sie sich noch bis zum 31. Juli 2021 bewerben. Die Gewinner werden im Rahmen des » 29. Deutschen Verwaltertages am 23. September im Estrel Berlin feierlich bekannt gegeben und ausgezeichnet.

Mehr News vom DDIV und zur Immobilienverwaltung unter https://www.hausverwaltung-koeln.com/news/

Mobilitätsbereich: Handlungsbedarf zum Erreichen der CO2-Ziele

Nachdem im Gebäudesektor wegen verfehlter Energieverbrauchssenkung neue Maßnahmen und neue Ziele angestrebt werden sollen (» der VDIV berichtete), rückt nun auch der Verkehrssektor in den Fokus. Steffen Bilder, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), sprach sich jüngst vor dem Verkehrsausschuss dafür aus, alternative Antriebe und Kraftstoffe in der Elektromobilität zusätzlich zu fördern und Investitionen auszuweiten.

Die Bundesregierung sehe noch weiteren Bedarf für effektiven Klimaschutz in der Mobilität. Das BMVI sieht für die Erreichung der erhöhten Einsparziele (» der VDIV berichtete) das größte Potenzial im Bereich der Straße. Insbesondere im Straßengüterverkehr sei noch Handlungsbedarf. Die Anzahl der Lastkraftwägen mit alternativen Antrieben sei noch sehr gering, was besonders vor dem Hintergrund, dass bis 2020 ein Drittel der Fahrzeuge im Straßengüterverkehr elektrisch oder mit synthetischen Kraftstoffen laufen sollen, bedenklich ist. Neben dem Ausbau dieses Punkts solle für einen umweltfreundlicheren Gütertransport auch vermehrt auf Binnenschifffahrt und Schienen ausgewichen werden.

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