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Strompreis weiterhin auf hohem Niveau

Zuletzt gab es bei Gas-, Kohle- und CO2-Preisen einige Schwankungen. Täglich gingen die Preise rauf und runter — und das um mehrere Euro. Das hatte auch Auswirkungen auf den Strompreis. Grund für die Korrelation ist, dass der Strom derzeit noch primär auf fossile Energieträger angewiesen ist. Derzeit liegt der kurzfristige Strompreis bei rund 90 Euro pro Megawattstunde – das zieht auch die langfristigen Preise mit nach oben.

2021 sei auf Rohstoffe bezogen ein knappes Jahr aus Händlerkreisen zu vernehmen. Aussicht auf Entspannung gebe es für nächsten Sommer: Prognosen zufolge könne der Strompreis um rund 30 Euro auf dann 60 Euro pro Megawattstunde sinken.

Deutschland bei den Stromkosten Spitzenreiter

Allgemein sind die Strompreise in Deutschland momentan so hoch wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Deutschland hat somit weltweit mit einen der teuersten Strompreise. Das wirkt sich negativ auf die Wirtschaft aus und hemmt unter anderem auch die Energiewende. Hauptverantwortlich für die hohen Kosten sind zum einen die gestiegenen CO2-Preise (der genutzte Kohlestrom) (» der VDIV berichtete) und zum anderen die aufkommenden Kosten für die Energiewende. Dazu gehört zum Beispiel die Finanzierung von der Verlegung von Leitungen.

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Scheitern 2.0 – Vonovia verpasst knapp die geforderte Quote von 50 Prozent

Zum zweiten Mal fällt die geplante Fusion (» der VDIV berichtete) der Immobilien-Schwergewichte Vonovia und Deutsche Wohnen ins Wasser. Gefordert waren 50 Prozent der Deutsche-Wohnen-Aktien, um die Übernahme durch Vonovia zu ermöglichen. Mit 47,62 Prozent verfehlte Vonovia knapp ihr Ziel. In einer Pflichtmitteilung an die Börse erklärte Vonovia, dass das Übernahmeangebot nicht vollzogen werden könne und die eingereichten Deutsche-Wohnen-Aktien zurückgebucht werden.

Trotz des Scheiterns schließt Rolf Buch, Chef von Vonovia, einen dritten Versuch der Übernahme nicht aus. Beide Dax-Unternehmen bilden die Spitze der Immobilienbranche. Hätte Vonovia die Übernahme vollziehen können, wären dem neuen Riesenunternehmen mehr als 500.000 Wohnungen zuzuschreiben gewesen. Das Bundeskartellamt hatte den Fall bereits geprüft.

Der erste Versuch einer Übernahme im Jahr 2016 scheiterte aus dem gleichen Grund: Die erforderliche Aktien-Quote wurde auch damals nicht erreicht. Zu dieser Zeit war Deutsche Wohnen noch nicht für die Übernahme durch Vonovia. Beim jüngsten Versuch waren sich die Unternehmen jedoch einig.

Der Grund, warum Vonovia den vorgeschriebenen Anteil nicht erfüllen konnte, waren vor allem Hedgefonds. Diese hatten sich zuvor erhebliche Anteile der Deutsche-Wohnen-Aktie gesichert in der Hoffnung, diese bei erfolgreicher Übernahme für hohe Abfindungsangebote abzugeben.

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