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Wo drückt der Schuh bei energetischer Sanierung in WEG?

Die sieben größten im Projekt identifizierten Hindernisse der energetischen Sanierung von WEG-Gebäuden unter Berücksichtigung der aktuellen Situation sowie entsprechender Lösungsvorschläge lauten:

  • Fehlendes Wissen verhindert Initiativen und Entscheidungen eine Sanierung auf den Weg zu bringen – Förderung für iSFP WEG gerechter gestalten
  • Bedarf nach Lösungen aus einer Hand: „One-Stop-Shop“-Lösungen in der BEG förderfähig machen
  • Fehlende Unterstützung für WEG-Immobilienverwaltungen energetische Sanierungsmaßnahmen voranzubringen
  • Verzögerung von Sanierungsentscheidungen in WEG: Gesetz für die virtuelle WEG-Versammlung
  • Zwischenfinanzierung für WEG-Darlehen bei kurzfristigem Ausfall von Parteien der WEG
  • WEG-Parteien mit geringem Familieneinkommen können sich hohe Investitionen trotz BEG nicht leisten: zinsverbilligte Darlehen für energetische Sanierungen als Ergänzung zur Zuschussförderung vorsehen
  • Wärmelieferverordnung blockiert energetische Sanierungen in WEG

Die Erläuterung zu den einzelnen Forderungen und Maßnahmen, den entsprechend anzupassenden Regulierungsrahmen bzw. das jeweilige politische Vorhaben sowie die erwartete Wirksamkeit der Maßnahmen und den geschätzten Aufwand der Lösungsansätze können Sie diesem Dokument entnehmen.

Das EU-Projekt GREEN Home hat es sich zum Ziel gesetzt, die Sanierungsrate in WEG-Gebäuden zu erhöhen. Dazu entwickelt das Projektteam praxistaugliche Instrumente für die Umsetzung und Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen am Gemeinschaftseigentum von Wohnungseigentümergemeinschaften. In GREEN Home haben sich der Verband der Immobilienverwalter Deutschland e. V. (VDIV), die Deutsche Initiative Energieeffizienz (DENEFF), der DENEFF Energiedienstleistungs-Hub (EDL_HUB), die Initiative Wohnungswirtschaft in Osteuropa (IWO) und Funding for Future (F3) zusammengeschlossen. Die Reichweite des Projekts umfasst knapp tausend Immobilienverwaltungen mit mehreren hunderttausend Wohnungen im Eigentum.

Weitere Infos zum Projekt: https://www.green-home.org/

Mehr News vom VDIV und zur Immobilienverwaltung unter https://www.hausverwaltung-koeln.com/news/

Was bringt eine Zinssenkung der EZB für Immobilienkredite?

Seit Mitte 2022 hatte die EZB die Leitzinsen in mehreren Schritten erhöht, um der hohen Inflation zu begegnen. Analysten rechnen damit, dass der EZB-Rat in seiner Sitzung am 6. Juni zunächst eine Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkt beschließen wird. Jan Holthusen, Leiter des Bereichs Research bei der DZ Bank, prognostizierte im Gespräch mit Business Insider bis zum Jahresende zwei weitere Zinssenkungen in gleicher Höhe sowie weitere Lockerungen im kommenden Jahr. Mit Blick auf mögliche Auswirkungen auf Hypothekenzinsen wies Holthusen darauf hin, dass sich diese an den Kapitalmarktrenditen orientieren, vor allem den 5- oder 10-jährigen Bundesanleihen. Durch die Leitzinssenkung dürften seiner Einschätzung nach auch die Kapitalmarktzinsen nach unten gehen. „In der Folge sollten auch die Hypothekenzinsen zwischen 0,5 und 0,7 Prozentpunkten sinken.“ Andere Analysten äußerten daran Zweifel.

Auch wenn unklar ist, ob, wann und in welcher Höhe die Zinsen für Baufinanzierungen sinken werden, sieht der Experte der DZ Bank eine wichtige Auswirkung der EZB-Zinswende für Bauherren: „Wichtiger ist, dass sie jetzt wieder planen können. In der Phase steigender Zinsen sind die Finanzierungskosten für viele Vorhaben weggelaufen. Jetzt wissen Bauwillige, dass die Zinsen vorerst zumindest nicht steigen, im Zweifel eher sinken werden. Das gibt Sicherheit“, sagte er gegenüber Business Insider.

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