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IW Studie: Büro-Preise steigen trotz Homeoffice-Optionen

Diese Entwicklung überrascht vor dem Hintergrund, dass Homeoffice und mobiles Arbeiten während der Corona-Pandemie einen starken Aufschwung erlebten. Die Ursache dafür sehen die Studienautoren in der Erhöhung der Bürobeschäftigung: Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Angestellten in Büros ist zwischen Juni 2020 und demselben Monat des folgenden Jahres um 250.000 gestiegen. Die Bürobeschäftigungsquote hat sich damit von 36,6 auf 36,9 Prozent erhöht.

Im IW-PREIG Büroimmobilien-Monitor wurden 71 Bürostandorte analysiert und dabei auch zwischen innerstädtischen Lagen und Umland unterschieden. In 80 Prozent dieser Städte gab es Preissteigerungen. Am stärksten stiegen die Mietpreise in Bremerhaven (+14,6 Prozent) sowie in Potsdam, Münster und Leipzig (jeweils über 10 Prozent). Preisminderungen gab es hingegen in Ludwigshafen und Regensburg. In den Top-7-Standorten verzeichneten Köln (+ 7,8 Prozent), Berlin und Düsseldorf (jeweils + 5,1 Prozent) die stärksten Zuwächse. In Stuttgart (+0,8 Prozent) und Frankfurt (- 0,8 Prozent) blieben die Büromieten nahezu konstant. Noch etwas fällt den Studienautoren auf: „Vor allem das Umland der Top-7-Städte verzeichnete überproportional starke Mietpreiszuwächse gegenüber dem Vorjahr. Dies könnte darauf hindeuten, dass Unternehmen vermehrt preisgünstigere Angebote abseits der Stadtzentren in den Blick nehmen.“

Auch einen Ausblick gibt die Studie: „Die konjunkturelle Entwicklung, insbesondere der Anstieg der Zinsen, dürfte die Entwicklung im Büromarkt dämpfen und sich vor allem auf die Preisentwicklung auswirken. Die hohen Energiepreise dürften insbesondere die Nachfrage nach besonders energieeffizienten Bürogebäuden steigern, bei älteren und unsanierten Beständen könnte es dagegen Abschläge geben.“

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Nachbesserungen bei EEG-Novelle notwendig

Der von der Regierungskoalition vorgelegte Gesetzesentwurf u. a. zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2023) beinhaltet Ansätze zur Beschleunigung und Priorisierung des Ausbaus Erneuerbarer Energien. Jedoch fehlen die Verbesserungen für eine bestimmte Gruppe und damit verbundenes Potenzial: die Wohnungseigentümergemeinschaften.

Nach dem derzeitigen Gesetzesentwurf der EEG-Novelle gib es keine definierte Personenidentität zwischen einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) und ihren Eigentümern. Damit wird eine WEG-Hausgemeinschaft wie ein Stromanbieter behandelt. Das hat umfangreiche Melde- und Steuerpflichten (Einkommensteuererklärung, Umsatzsteuer, ggf. auch Gewebesteuer) zur Folge sowie den Einsatz einer aufwendigen Mess- und Regeltechnik. Photovoltaik-Anlagen verbessern den Klimaschutz und die CO2-Bilanz eines Gebäudes – in der Praxis verweigern sich jedoch Eigentümergemeinschaften der umwelt-freundlichen Nachrüstung dieses Energieträgers, da WEG nicht unter die Stromeigenversorgung gemäß § 3 Nr. 19 EEG 2023 fallen. Dies verhindert Einbau und Nutzung von umweltfreundlichen und kostensparenden Energieformen für Millionen Bundesbürger und sollte dringend geändert werden.

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