Posts Tagged Immobilien News - Seite5

Angebotsmieten steigen deutlich schneller als Inflation – befristete Verträge nehmen stark zu

Parallel dazu verschärfen sich die Vertragsbedingungen. Der Anteil befristeter und möblierter Mietangebote erreichte 2025 ein Rekordniveau. Bundesweit entfiel bereits mehr als jedes sechste Inserat auf dieses Segment, in den acht größten Städten nahezu jedes vierte. In München lag der Anteil sogar bei rund einem Drittel. Nach Einschätzung des IfW geht damit das klassische, unbefristete Mietangebot weiter zurück, während Preise und Zugangshürden steigen.

In sieben der acht größten deutschen Städte legten die Angebotsmieten im Quartalsvergleich zu. Besonders deutlich fiel der Anstieg in Köln mit 3,4 Prozent aus, gefolgt von München mit 1,9 Prozent. Hamburg und Frankfurt lagen mit rund einem Prozent etwa im bundesweiten Schnitt. München bleibt zugleich der teuerste Mietmarkt mit einer durchschnittlichen Kaltmiete von 23,35 Euro je Quadratmeter, vor Frankfurt mit 17,36 Euro. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 14,41 Euro. Seit 2015 sind die Angebotsmieten insgesamt um 14 Prozent stärker gestiegen als die allgemeine Teuerung.

Hinzu kommt ein rückläufiges Angebot. Im vierten Quartal 2025 lag die Zahl der Inserate sieben Prozent unter dem Vorjahresniveau, gegenüber 2015 sogar rund 20 Prozent niedriger. Laut IfW deutet dies darauf hin, dass Mieter mit bestehenden Verträgen ihre Wohnungen halten und ein wachsender Teil der Vermietungen ohne öffentliche Inserate erfolgt.

Bestätigt wird der Trend durch Zahlen des Immobiliendienstleisters JLL. Demnach stiegen die Angebotsmieten in den acht Metropolen im zweiten Halbjahr 2025 im Durchschnitt um 4,4 Prozent. Auch außerhalb der großen Städte zogen die Mieten spürbar an, sowohl in kreisfreien Städten als auch in Landkreisen. Besonders stark verteuerten sich Neubauwohnungen. Über einen Zeitraum von fünf Jahren betrachtet legten die Mieten in den Metropolen insgesamt um rund 42 Prozent zu.

Für 2026 rechnen Marktbeobachter mit keiner grundlegenden Entspannung. 

Mehr News vom VDIV und zur Immobilienverwaltung unter https://www.hausverwaltung-koeln.com/news/

Energieeffizienz wird zum zentralen Preistreiber am Immobilienmarkt

Über alle Baualtersklassen und Regionen hinweg beträgt der durchschnittliche Wertzuwachs infolge energetischer Sanierungen aktuell 23 Prozent, nach 21 Prozent im Jahr 2024. Besonders stark profitieren Altbauten bis Baujahr 1949 – unabhängig davon, ob sie in Städten, im Umland oder im ländlichen Raum liegen. Entscheidend für die Wertentwicklung sind vor allem Maßnahmen an der Gebäudehülle, insbesondere an Fassade, Fenstern und Dach.

Der BuVEG sieht darin eine klare Verschiebung der Bewertungsmaßstäbe am Markt. Neben der Lage gewinnt die Energieeffizienz zunehmend an Bedeutung und entwickelt sich zu einem eigenständigen Wertfaktor. Gleichzeitig steigt das Risiko für energetisch schlechte Immobilien, spürbar an Wert zu verlieren, wenn notwendige Sanierungen weiter aufgeschoben werden.

Trotz der hohen Wertsteigerungspotenziale bleibt die Investitionsbereitschaft vieler Eigentümer gering. Die Sanierungsquote lag 2024 bei lediglich 0,7 Prozent, in Wohnungseigentümergemeinschaften mit nur etwa 0,2 Prozent noch deutlich darunter. Um den Gebäudebestand langfristig zukunftsfähig zu machen, wären nach Einschätzung des Verbands mindestens zwei Prozent erforderlich.

Der BuVEG fordert daher eine stärker differenzierte Förderpolitik. Das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz müsse den heterogenen Gebäudebestand besser berücksichtigen und energetische Maßnahmen gleichberechtigt fördern. Nicht in jedem Fall sei der Heizungstausch der erste sinnvolle Schritt. Häufig stünden zunächst Investitionen in die Gebäudehülle an, die sowohl energetisch als auch wirtschaftlich erhebliche Effekte entfalten könnten.

Weitere Details dazu finden Sie hier: https://buveg.de/pressemeldungen/studie-energieeffiziente-immobilien-erzielen-bis-zu-40-hoehere-marktpreise-wertzuwachs-beschleunigt-sich/

Mehr News vom VDIV und zur Immobilienverwaltung unter https://www.hausverwaltung-koeln.com/news/

Hausverwaltung Köln, Schleumer Treuhand Immobilienverwaltung Köln ist im VDIV  Hausverwaltung Köln, Schleumer Treuhand Immobilienverwaltung Köln bildet aus

Kontakt

Siegburger Str. 364 • 51105 Köln
Tel.: 0221 / 969 824 - 00
Fax.: 0221 / 969 824 - 99
kontakt@hausverwaltung-koeln.com
Zum Kontaktformular