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68 Prozent unter Hitzestress: Klimarisiken für Gebäude nehmen deutlich zu

Besonders betroffen sind voraussichtlich die südlichen und mittleren Regionen Deutschlands sowie dicht bebaute Städte. Bei höheren Emissionen dürfte sich das Hitzerisiko zunehmend auch auf den Norden ausweiten. Für Eigentümer, Investoren und Immobilienverwaltungen rücken damit Maßnahmen zum Wärmeschutz, zur Verschattung und zur klimaangepassten Gestaltung von Gebäuden und Außenflächen stärker in den Fokus.

Auch Starkregen gewinnt erheblich an Bedeutung. Wärmere Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen, wodurch intensive Niederschläge wahrscheinlicher werden. Besonders hoch bleibt das Risiko in Süddeutschland und in den Mittelgebirgen, zugleich breiten sich gefährdete Gebiete zunehmend nach Norden und Westen aus. Die Studie geht davon aus, dass der Anteil betroffener Gebäude gegenüber heute deutlich steigen wird.

Während das Risiko klassischer Flusshochwasser in einzelnen Regionen teilweise zurückgehen könnte, nehmen lokale Überflutungen durch Starkregen und Oberflächenwasser zu. Daneben steigt das Küstenhochwasserrisiko vor allem an der Nordsee, teilweise auch an der Ostsee. Stürme bleiben insbesondere im Norden und Westen relevant. Erdrutsche spielen bundesweit zwar weiterhin eine geringere Rolle, könnten in Mittelgebirgen und alpinen Randlagen jedoch häufiger auftreten.

Die Studienergebnisse finden Sie hier: https://www.wuestpartner.com/de-de/blog/transitorische-klimarisiken-bedeutung-immobiliensektor/ 

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Strom-Netzentgelte 2027: Staatlicher Zuschuss soll sinken

Netzentgelte machen etwa ein Viertel des Strompreises für private Haushalte aus. Wie stark sich der geringere Zuschuss tatsächlich auf die Stromrechnung auswirkt, hängt jedoch vom jeweiligen Netzgebiet und von weiteren Preisbestandteilen ab. Die konkreten Entgelte für 2027 stehen noch nicht fest.

Nach Berechnungen von Verivox hat der Zuschuss 2026 die durchschnittlichen Netzentgelte für Haushalte in der Niederspannung um rund 1,7 Cent je Kilowattstunde netto reduziert. Fällt 2027 eine Milliarde Euro Entlastung weg, könnten die Netzgebühren rechnerisch um etwa 0,25 Cent je Kilowattstunde netto steigen. Für die durchschnittlichen Haushaltsstrompreise entspräche dies einem Zuwachs von rund einem Prozent.

Regionale Unterschiede bleiben groß

Die Auswirkungen unterscheiden sich erheblich zwischen den einzelnen Netzgebieten. Regionen mit hoher eigener Stromerzeugung sind tendenziell weniger von den Übertragungsnetzentgelten abhängig. In Gebieten, die stärker auf den Transport von Strom aus anderen Teilen Deutschlands angewiesen sind, kann sich die Kürzung dagegen deutlicher bemerkbar machen.

Hinzu kommen weitere Faktoren wie die Finanzierung des Netzausbaus und die Kosten für das Engpassmanagement. Im Zuge der Energiewende müssen die Stromnetze erheblich erweitert werden, um erneuerbaren Strom aus den Erzeugungsregionen zu den Verbrauchsschwerpunkten zu transportieren.

Eine belastbare Prognose ist allerdings erst möglich, wenn sowohl die Netzentgelte als auch die übrigen Bestandteile des Strompreises feststehen. Die vorläufigen Netzentgelte für 2027 sollen am 1. Oktober 2026 veröffentlicht werden.

Mehr zum Thema Netzentgelte finden Sie bei der Bundesnetzagentur: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/Netzentgelte/start.html 

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