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EU-Kommission legt Aktionsplan für bezahlbaren Wohnraum vor

Kern des Aktionsplans ist eine Überarbeitung der EU-Beihilfevorschriften. Mitgliedstaaten sollen künftig leichter in die Lage versetzt werden, bezahlbaren und sozialen Wohnungsbau finanziell zu unterstützen. Gleichzeitig kündigt die Kommission an, gemeinsam mit nationalen Behörden Vorschriften und Verfahren zu vereinfachen, die das Wohnungsangebot hemmen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Planungs- und Genehmigungsprozessen. Ergänzend ist eine neue Gesetzgebungsinitiative zur Regulierung von Kurzzeitvermietungen in angespannten Wohnungsmärkten vorgesehen. Auch spekulativen Entwicklungen auf den Immobilienmärkten will die EU entgegenwirken.

Finanziell unterlegt wird der Aktionsplan durch Mittel in Höhe von 43 Mrd. Euro, die im langfristigen EU-Haushalt für den Wohnungsbau eingeplant sind. Darüber hinaus soll gemeinsam mit der Europäischen Investitionsbank, nationalen Förderbanken und internationalen Finanzinstitutionen eine paneuropäische Investitionsplattform entstehen. Zusätzliche Investitionen sind unter anderem für Studenten- und Sozialwohnungen vorgesehen. Flankiert werden die Maßnahmen durch ein neues „Europäisches Bauhaus“, das Innovationen im Bau- und Sanierungssektor fördern soll. Der erste EU-Wohnungsbaugipfel unter Leitung des neuen EU-Kommissars für Wohnungswesen, Dan Jorgensen, ist für das kommende Jahr angekündigt. Die Umsetzung des Gesamtpakets ist ab 2027 geplant.

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Mehr Genehmigungen für Mehrfamilienhäuser – Trendwende mit begrenzter Wirkung

Von Januar bis Oktober 2025 wurden in Deutschland laut Statistischem Bundesamt insgesamt 195.400 Wohnungen in neuen und bestehenden Gebäuden genehmigt. Das entspricht einem Plus von 11,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Neben Einfamilienhäusern tragen nun vor allem Mehrfamilienhäuser deutlich zum Aufwärtstrend bei und liefern damit ein wichtiges Signal für den angespannten Wohnungsmarkt.

Im Neubau stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen in Mehrfamilienhäusern um 13,2 Prozent auf rund 104.000 Einheiten. Auch Einfamilienhäuser verzeichneten einen kräftigen Zuwachs von 16,6 Prozent auf etwa 37.000 Einheiten. Besonders dynamisch entwickelte sich der Bereich der Wohnheime, in dem die Genehmigungen um 43 Prozent auf 7.400 Wohnungen zunahmen. Umbau- und Erweiterungsprojekte trugen mit 33.000 genehmigten Wohnungen ebenfalls leicht positiv bei.

Allein im Oktober 2025 wurden 19.900 Wohnungen genehmigt, ein Plus von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Hochgerechnet könnte die Zahl der genehmigten Wohneinheiten zum Jahresende bei etwa 235.000 bis 240.000 liegen. Damit würde das Ergebnis von 2024 deutlich übertroffen.

Gleichzeitig bleibt die strukturelle Unterdeckung bestehen. Der vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ermittelte Jahresbedarf von rund 350.000 zusätzlichen Wohnungen wird weiterhin klar verfehlt. Der Anstieg der Genehmigungen deutet zwar auf eine Stabilisierung hin, reicht jedoch nicht aus, um den Wohnraummangel kurzfristig spürbar zu entschärfen.

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