Besonders deutlich zeigt sich die Erholung am Häusermarkt. In 14 der 15 größten deutschen Städte stiegen die Angebotspreise für Bestands-Einfamilienhäuser. Die stärksten Zuwächse verzeichneten Leipzig mit 4,0 Prozent, Duisburg mit 3,7 Prozent und Düsseldorf mit 3,2 Prozent. Auch mehrere teure Märkte drehten nach Rückgängen zu Jahresbeginn wieder ins Plus, darunter München, Frankfurt und Stuttgart. Lediglich Köln verzeichnete bei Häusern einen leichten Rückgang.
Auch Eigentumswohnungen wurden vielerorts teurer. In 13 der 15 größten Städte legten die Angebotspreise im 2. Quartal zu. Besonders stark stiegen sie in Dortmund mit 4,0 Prozent, Hannover mit 3,4 Prozent und Leipzig mit 3,0 Prozent. Selbst hochpreisige Standorte wie Frankfurt am Main und Berlin verzeichneten weitere Zuwächse. Rückgänge gab es nur in Stuttgart und München.
Als wesentlicher Treiber gilt weiterhin das knappe Angebot. Der Wohnungsneubau bleibt seit Jahren hinter dem Bedarf zurück, und auch wenn die Baugenehmigungen zuletzt wieder angezogen haben, führt das kurzfristig noch nicht zu spürbar mehr Angebot am Markt. Zugleich bleiben Kaufinteressierte mit hohen Finanzierungskosten konfrontiert. Die Bauzinsen bewegen sich wieder in Richtung 4 Prozent; Ende 2024 lagen sie zeitweise noch bei rund 3,15 Prozent.
Damit verschärft sich die Leistbarkeitsfrage weiter. Nach Berechnungen von immowelt kann ein durchschnittlicher Haushalt inzwischen nur noch rund 107 Quadratmeter Wohnfläche finanzieren. Ende 2024 waren es rechnerisch noch etwa 122 Quadratmeter.
Die gesamte Analyse finden Sie hier:https://www.immowelt.de/ratgeber/news/trotz-hoher-zinsen-immobilienpreise-steigen-weiter-doch-die-preisrally-duerfte-bald-enden
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