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Wärmepumpen-Ziele weiterhin machbar

Die beiden Minister äußerten sich zuversichtlich. „Ich bin sehr beeindruckt, dass ein Großteil der Maßnahmen, die wir uns selbst gegeben haben, auf einem sehr guten Weg ist und die Dynamik weiter hoch ist“, betonte Wirtschaftsminister Habeck. Und Bauministerin Geywitz ergänzte: „Immer mehr Unternehmen, Handwerker und Hauseigentümer machen sich auf den Weg, bauen Wärmepumpen ein und sammeln positive Erfahrungen mit dieser nachhaltigen Art des Heizens.“ Die Technologie sei längst aus der Nische herausgekommen und hat sich in kürzester Zeit weiterentwickelt und bewährt. Das Zusammenspiel von Gebäudeenergiegesetz und Wärmeplanungsgesetz sowie die Förderung helfe den Eigentümern, diesen Weg weiterzugehen.

Skeptischer zeigten sich die Branchenvertreter. Zwar hat die deutsche Heizungsindustrie im ersten Halbjahr 2023 mit 196.500 verkauften Wärmepumpen ihren Absatz gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) warnte jedoch davor, dass die aktuellen Absatzzahlen trügerisch seien. Zwar würden in 2023 voraussichtlich zwischen 330.000 und 350.000 Wärmepumpen installiert. Das sei jedoch vor allem das Ergebnis der hohen Nachfrage im Vorjahr und der ausgebauten Produktionskapazitäten der Hersteller. Auch der Zentralverband Sanitär-Heizung-Klima (ZVSHK) beobachtet eine stockende Nachfrage und fordert daher klare Rahmenbedingungen und eine bessere Förderung.

In seinem Update zum Stand der Umsetzung der in den ersten beiden Wärmepumpengipfeln vereinbarten Maßnahmen verwies das Bundeswirtschaftsministerium auf Fachinformationen und Best-Practice-Lösungen, die mittlerweile auf der Internetseite des Gebäudeforums Klimaneutral veröffentlicht wurden. Außerdem sei ein Leitfaden für die Nutzung von Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern (Bestand) in Arbeit. Aktuelle Handreichungen zum Einbau von Wärmepumpen in Altbau-Mehrfamilienhäuser samt Best-Practice-Beispielen stellen bereits das Institut Wohnen und Umwelt (IWU) hier und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hier zur Verfügung.

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Preisanstieg um bis zu 81 Prozent: Heizenergie 2022 deutlich verteuert

Den Daten von co2online zufolge belief sich die Gasrechnung in einem durchschnittlichen Haushalt im Mehrfamilienhaus (70m²-Wohnung) auf 1.475 Euro (plus 80 Prozent). Die durchschnittlichen Heizkosten pro Quadratmeter Gebäudefläche betrugen in einem mittelgroßen Mehrfamilienhaus 21,10 Cent für Erdgas, 20,00 Cent für Heizöl, 18,00 Cent für eine Wärmepumpe, 15 Cent für Holzpellets und 14,50 Cent für Fernwärme. Die milde Witterung und die staatliche Soforthilfe im Dezember haben den Kostenanstieg abgefedert, so co2online. Der Vergleichswerte basieren auf den Angaben von Verbrauchern aus rund 250.000 Energierechnungen und Heizkostenabrechnungen. Mit einem interaktiven Heizkostenrechner können Verbraucher ihre Heizkosten im Vergleich zu den Durchschnittswerten prüfen. Das kostenlose Tool ist hier zu finden.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat in seinem jährlichen Wärmemonitor Zahlen zu Haushalten, die mit Erdgas, Heizöl oder Fernwärme heizen, veröffentlicht. Danach stiegen die Preise für Erdgas und Heizöl im gewichteten Mittel bundesweit im Schnitt um 29 Prozent. Die Kostenerhöhungen fielen regional sehr unterschiedlich aus – zwischen 17 Prozent in Sachsen und 47 Prozent in Schleswig-Holstein. Die Haushalte konnten die Mehrkosten teils dämpfen, in dem sie weniger heizten und den Heizenergiebedarf bei Erdgas, Heizöl und Fernwärme im Mittel um durchschnittlich fünf Prozent pro Quadratmeter verringerten. Die Haushalte in Schleswig-Holstein verbrauchten 7,3 Prozent weniger, die in Baden-Württemberg ein Prozent weniger. Der Wärmemonitor basiert auf Daten des Immobiliendienstleisters ista aus bundesweit 150.000 Zwei- und Mehrfamilienhäusern mit rund einer Millionen Wohneinheiten. Den DIW Wärmemonitor können Sie hier in voller Länge lesen.

 

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