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Wärmepumpe wird zum Standard: Absatz überholt Gasheizung

Parallel wächst der Bestand rasant: Ende 2025 waren rund 1,9 Millionen Wärmepumpen in Betrieb. Die Marke von zwei Millionen Anlagen dürfte Anfang Mai 2026 überschritten worden sein. Branchenvertreter sprechen damit von einem strukturellen Wandel im Wärmemarkt.

Ein zentraler Treiber ist die zunehmende Abkehr von fossilen Energieträgern. Die geopolitische Lage unterstreicht die Notwendigkeit, Energieversorgung unabhängiger zu gestalten. Wärmepumpen gelten dabei als Schlüsseltechnologie, da sie sowohl zur CO₂-Reduktion als auch zur Senkung der Importabhängigkeit beitragen.

Hinzu kommt ein klarer Kostentrend: Fossile Energieträger haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verteuert. Laut aktuellen Auswertungen stiegen die Kosten für Erdgas zwischen 2021 und 2024 um 40,6 Prozent, für Heizöl sogar um 47,3 Prozent. Strom, der für den Betrieb von Wärmepumpen benötigt wird, legte im gleichen Zeitraum lediglich um 1,8 Prozent zu.

Die Entwicklung zeigt: Die Entscheidung für Wärmepumpen ist längst nicht mehr nur klimapolitisch motiviert, sondern zunehmend auch wirtschaftlich begründet. Die Absatzzahlen des Bundesverband Wärmepumpe e.V. (bwp) finden Sie hier: https://www.waermepumpe.de/presse/zahlen-daten/absatzzahlen/ 

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DIHK-Blitzumfrage: Nahost-Konflikt treibt Kosten – Wirtschaft unter Druck

Im Zentrum steht eine massive Kostenwelle entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Besonders stark steigen Fracht- und Transportkosten (73 Prozent), Energiepreise (71 Prozent) sowie Rohstoff- und Materialkosten (58 Prozent). Die Folgen sind spürbar: Unternehmen berichten von stark schwankenden Preisen, unsicheren Kalkulationsgrundlagen und zunehmend schwierigen Beschaffungsbedingungen.

Die Betriebe reagieren bereits auf den Druck. Die Hälfte der Unternehmen gibt höhere Kosten an Kunden weiter, 37 Prozent verschieben Investitionen und 43 Prozent stärken ihr Risikomanagement. Parallel verschärfen sich die Probleme in den Lieferketten: Verzögerungen, fehlende Transportkapazitäten und steigende Risiken führen zu erheblichen Störungen im operativen Geschäft.

Besonders betroffen ist die Industrie. Rohölbasierte Vorprodukte wie Kunststoffe, Chemikalien oder Dämmstoffe werden knapper und teurer. Bereits 16 Prozent der Industrieunternehmen melden konkrete Engpässe bei Rohstoffen und Vorprodukten.

Neben den direkten Kostenfolgen wächst vor allem die Unsicherheit. Fehlende Planbarkeit, steigende Finanzierungskosten und eine zunehmende Investitionszurückhaltung prägen die Lage. Die DIHK sieht darin einen doppelten Belastungseffekt aus Kostenanstieg und Unsicherheit, der die wirtschaftliche Entwicklung bremst.

Mehr dazu können Sie hier nachlasen: https://www.dihk.de/de/newsroom/dihk-blitzumfrage-nahost-konflikt-fuehrt-zu-immensen-kostensteigerungen-bei-den-unternehmen-176456 

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