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Wie die Umsetzung von Schutzmaßnahmen in Unternehmen funktioniert

Abstandsregeln für Kunden und Mitarbeiter lassen sich verhältnismäßig einfach umsetzen. Auch die Desinfektion von Arbeitsstätten und die Bereitstellung von Masken funktioniert in den meisten Unternehmen gut. Probleme bereiten hingegen die Arbeit im Homeoffice und der Online-Vertrieb. Zu diesen Ergebnissen kommt das IW-Covid-19-Panel, eine neue Unternehmensbefragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und der IW Consult.

Wie in der Finanzkrise auch nutzen Unternehmen angesichts reduzierter Aufträge und sinkender Umsätze Kurzarbeit und den Abbau von Überstunden, um Kündigungen von Mitarbeitern zu vermeiden und den Betrieb am Laufen zu halten. Nun müssen sie jedoch zusätzlich teils umfangreiche Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Kunden ergreifen. Das gelingt der Umfrage zufolge unterschiedlich gut.

Die Umfrageteilnehmer müssen anhand einer Skala von null bis zehn bewerten, wie leicht ihnen die Schutzmaßnahmen fallen (0 = faktisch nicht möglich, 10 = sehr einfach möglich). Den Abstandsregeln für Kunden geben die Unternehmen im Schnitt die Note 6,6, im Umgang mit Kunden die Note 6. Bei der Desinfektion der Arbeitsstätten beträgt der Durchschnittswert 5,8 Punkte, bei der Bereitstellung von Schutzkleidung und Masken 4,9 Punkte. Allerdings streuen positive und skeptische Einschätzungen bei dieser Frage sehr weit. Große Schwierigkeiten bereitet offenbar das Arbeiten im Homeoffice. Mit 3,2 Punkten findet sich diese derzeit wohl prominenteste Corona-Maßnahme am unteren Ende der Skala. Nur 15 Prozent der Befragten halten sie für einfach umsetzbar. Noch problematischer wird nur der Online-Vertrieb bewertet – mit der Note 2,3. Grundsätzlich vergeben diejenigen Unternehmen, die nur wenig von der Pandemie eingeschränkt sind, für alle Maßnahmen bessere Noten.

Das neue IW-Covid-19-Panel untersucht bis auf Weiteres jeden Monat die Situation der deutschen Wirtschaft in der Krise. Die zweite Befragung startete am 14. Mai. Unternehmen können sich unter » www.covid-19-panel.de zur Teilnahme registrieren. Alle Teilnehmer erhalten im Nachgang kostenlos einen individuellen Benchmark-Bericht.

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Trend zur verstärkten Digitalisierung im Mittelstand

Der Anteil der kleinen und mittleren Unternehmen, die von 2016 bis 2018 erfolgreich Digitalisierungsprojekte abgeschlossen haben, liegt bei 40 Prozent, so eine repräsentative Analyse von KfW Research. Das entspricht einer Steigerung um 10 Prozentpunkte gegenüber den vorangegangenen drei Jahren. Unternehmen aller Größenklassen und Wirtschaftszweige investieren verstärkt in den Einsatz neuer oder verbesserter digitaler Technologien für Prozesse, Produkte und Dienstleistungen oder Geschäftsabläufe. 

Auf Grundlage des KfW-Mittelstandspanels haben die Analysten auch die Digitalisierungsausgaben unter die Lupe genommen. Sie betragen pro mittelständischem Unternehmen in den Jahren 2016 bis 2018 unverändert rund 17.000 Euro im Jahr. Der gesamte deutsche Mittelstand hat im Jahr 2018 gut 19 Milliarden Euro in die Digitalisierung investiert. 34 Milliarden Euro flossen im selben Zeitraum in traditionelle Innovationen, 220 Milliarden Euro in Gebäude, Maschinen und Einrichtungen.

Große Mittelständler setzen häufiger Digitalisierungsprojekte um und geben mehr Geld dafür aus als kleine Mittelständler. Deutliche Unterschiede zeigen sich auch in Vergleich der Branchen: Bei wissensbasierten Dienstleistern wie etwa IT- und Informationsdienstleistern sowie Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatungen und im forschungs- und entwicklungsintensiven verarbeitenden Gewerbe wie etwa dem Maschinenbau oder der Chemie realisiert nahezu jedes zwei Unternehmen ein Digitalisierungsprojekt. Im Baugewerbe ist es nur knapp jedes dritte.

Nach Einschätzung von Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW Bankengruppe, wird die aktuelle Corona-Krise als Beschleuniger der digitalen Transformation im Mittelstand wirken. Gerade jetzt zeige sich besonders, welche Wettbewerbsvorteile sich durch digitalisierte Geschäftsmodelle, Produkte und Prozesse ergeben. Sie ermöglichten in vielen Fällen ein Fortführen des Geschäftsbetriebs, der aufgrund der Corona-Beschränkungen sonst zu vollständigem Erliegen gekommen wäre.

Hier können Sie die » Studie von KfW Research zur Digitalisierung im Mittelstand abrufen.

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