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Investitionen in energetische Gebäudesanierung rückläufig

In Kooperation mit dem Baudienstleister Heinze GmbH untersuchten die Wissenschaftler die Investitionen in energetische Gebäudesanierungen im Jahresvergleich und differenziert nach Effizienzmaßnahmen. Grundlagen der gemeinsamen Studie waren Bauvolumenrechnung des DIW Berlin, Erhebungen der Heinze GmbH zum Modernisierungsvolumen kombiniert sowie repräsentative Umfragen unter Mietern und Eigentümern.

Danach wurden für die Dämmung von Dach, Keller und Außenwänden aller Gebäude in Deutschland im vergangenen Jahr gut 20 Milliarden Euro investiert. Die Ausgaben für die Erneuerung von Fenstern und Außentüren waren ähnlich hoch, für neue Heizungsanlagen und Klimatechnik mit fast 25 Milliarden Euro deutlich höher. Inflationsbereinigt lagen die Investitionen in allen drei Bereichen zwischen zehn und 20 Prozent unter denen im Jahr 2011.

Nach Einschätzung von Martin Gornig, stellvertretender Leiter der Abteilung Unternehmen und Märkte im DIW Berlin, reicht das Niveau der energetischen Sanierungen nicht aus, um das Potenzial der Energieeinsparungen im Gebäudesektor auszuschöpfen. Es müsse dringend verhindert werden, dass staatliche Fördermittel, wie sie beispielsweise demnächst im Klima- und Transformationsfonds bereitgestellt werden, in steigenden Preisen verpuffen. Dazu sei eine enge Abstimmung zwischen Produzenten, Baufirmen sowie öffentlichen und privaten Investoren sinnvoll. Die Einrichtung einer entsprechenden Koordinierungsstelle könne helfen, Fördermittel effizient zu verteilen und so auch die Kapazitäten in der Sanierungsbranche zu erhöhen.

Die DIW-Studie ist hier zum Download hinterlegt.

 

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SPD fordert Sanierungsoffensive und bundesweiten Mietenstopp

Durch eine Sanierungsoffensive soll mindestens eine Verdopplung der Sanierungsquote erreicht werden. Maßgebliche Impulse dafür sollen die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung und des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) sowie die ergänzende Förderung geben. Um den Erhalt gewachsener Bausubstanz vor allem in kleineren Kommunen zu sichern und vorrangig für junge Familien nutzbar zu machen, schlägt die SPD vor, die Sanierungsförderung (13,5 Milliarden Euro) für den Erwerb bestehender Immobilien zu öffnen. Der in vielen Kommunen bereits bewährte Ansatz „Jung kauft Alt“ solle mit einem Bundesprogramm gestärkt werden. Auch neue Modelle wie etwa das Mietkauf-Modell sollen durch einen bundesweiten Investitionszuschuss oder eine Absicherung unterstützt werden.

Einen weiteren Schwerpunkt legt die Fraktion auf Verschärfungen im Mietrecht. Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Absenkung der Kappungsgrenze auf 11 Prozent ist aus Sicht der SPD nicht ausreichend. Sie schlägt daher vor, dass Vermieter in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmärkten die Miete nur noch um sechs Prozent in drei Jahren erhöhen dürfen. Als Obergrenze soll die ortsübliche Vergleichsmiete gelten. Um Preissteigerungen zu verringern, will die SPD außerdem Indexmieten statt an den Verbraucherpreisindex an die allgemeine Entwicklung der Nettokaltmieten koppeln und eine „effektive Kappungsgrenze” für solche Verträge einführen. Des Weiteren fordert sie eine Verlängerung der Mietpreisbremse und den Ausbau des Mietspiegelsystems. Eigenbedarfskündigungen sollen unter anderem durch eine Verkleinerung des berechtigten Personenkreises erschwert werden.

Als Anreiz für den Eigentumserwerb will die SPD die Kaufnebenkosten verringern. Käufer sollen nur noch dann Maklergebühren zahlen müssen, wenn sie den Makler selbst beauftragt haben (Bestellerprinzip). Für Notarkosten soll eine Pauschale gelten.

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