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Rückblick: EXPO Real 2017

Alle Jahre wieder trifft sich das „Who is Who” der Immobilienwirtschaft auf der EXPO Real in München – der Leitmesse für Immobilien und Investitionen. Auch der DDIV war am Stand der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) vertreten und diskutierte mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Medien.

An bewährter Stelle in Halle B2 eröffnete der BID-Vorsitzende Dr. Andreas Mattner gemeinsam mit Gunther Adler, Staatssekretär im BMUB, den BID-Stand. Bereits im Anschluss startete die hochkarätig besetzte Präsidentenrunde der BID. DDIV-Präsident Wolfgang D. Heckeler diskutierte u. a. mit Staatssekretär Adler, wohin die immobilienwirtschaftliche Reise nach der Bundestagswahl gehen wird und welche Rahmenbedingungen die Politik schaffen muss, um den Wohnungsbau anzukurbeln und Wohneigentum zu stärken.

WEG-Reform und Elektromobilität setzen neue Schwerpunkte

Wohnen verändert sich: Eigentümergemeinschaften werden heterogener und vielschichtiger. Dies beeinflusst auch das Abstimmungsverhalten innerhalb einer WEG. Heckeler thematisierte in der „Präsidentenrunde” daher u. a. eine Reform des Wohnungseigentumsgesetzes und die Förderung von Elektromobilität in Mehrfamilienhäusern. Schnellschüsse sind jedoch keine Lösung. Der DDIV-Präsident mahnte erneut, eine Reform des Gesetzes erst nach einer umfassenden Schwachstellenanalyse vorzunehmen, damit eine Komplexitätsreduktion im Sinne aller erfolgt.

Welchen Herausforderungen die Branche bereits heute gegenübersteht, zeigt die Elektromobilität. Obwohl die Bundesregierung viel in den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur investiert und auch den Kauf eines E-Autos finanziell fördert, fährt Deutschland in Sachen E-Mobilität hinterher. Anfang 2017 waren gerade einmal 34.000 Stromer zugelassen. Heckeler sprach sich im Rahmen der Diskussion erneut für ein 100 Mio. Euro Anreizprogramm zur Förderung der privaten Ladeinfrastruktur aus, damit das Potential der mehr als neun Millionen Eigentumswohnungen in Deutschland ausgeschöpft wird.  

Mieten oder kaufen?

„Mietest DU noch oder kaufst Du schon?” Wie Wohneigentum zum Vermögensaufbau beiträgt und welche Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, damit sich mehr Haushalte in Deutschland Wohneigentum leisten können, wurde am zweiten EXPO-Tag am BID-Stand heiß debattiert. Denn trotz günstiger Finanzierungsbedingungen verharrt die Eigentumsquote in Deutschland bei 45 Prozent. Die Lösungsvorschläge sind vielfältig: Baukindergeld, Senkung der Grunderwerbsteuer oder Ausweisung von mehr Bauland.

DDIV-Präsident Heckeler brachte einmal mehr die Einführung eines staatlich garantierten Nachrangdarlehens ins Spiel, um das erforderliche Eigenkapital abzufedern und stellte auch die Selbstnutzerfreizugsprämie des DDIV erneut vor. Die zielgerichtete Förderung sollte vor allem junge Familien beim Ersterwerb einer selbstgenutzten Immobilie zu Gute kommen. Das hochkarätig besetzte Podium war sich einig, dass Wohneigentum nach wie vor, auch in stürmischen Zeiten, eine „sichere Bank” sind.

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Deutsche Haushalte geben weniger für Heizkosten aus

Die Deutschen gaben 2016 sechs Prozent weniger für Heizkosten aus als noch im Vorjahr. Die sog. „zweite Miete” sank allerdings nicht, weil weniger geheizt wurde. Maßgeblich dafür war, dass die Energiepreise um acht Prozent zurückgingen. Dies ermittelte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung  (DIW) für den Wärmemonitor 2016.

Regionale Unterschiede: Hamburg heizt am teuersten

Der Wärmemonitor 2016 offenbart deutliche regionale Unterschiede. So mussten Hamburger im vergangenen Jahr mit 7,81 Cent pro Kilowattstunde am tiefsten in die Tasche greifen. Im Allgäu wurde am günstigsten geheizt. Hier kostete die Kilowattstunde nur 4,85 Cent. Auch im Osten der Republik war der Energiebedarf im Durchschnitt geringer. Dies führen die Wissenschaftler des DIW vor allem auf die Sanierungswelle Anfang der 1990er Jahre zurück.

Dennoch warnt das DIW: Sobald die Energiepreise wieder ansteigen, „verpuffe” diese Kostenersparnis. Nur eine Kombination aus energieeffizienten Gebäuden und optimiertem Nutzerverhalten könne langfristig helfen, die Heizkosten spürbar zu senken.

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