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Kauf- und Finanzierungserwartungen – Entwicklungen sorgen für Unsicherheit

Mehr als ein Drittel der Befragten (37 Prozent) erwartet einen moderaten Zinsanstieg auf bis zu 5 Prozent, 14 Prozent rechnen sogar damit, dass die Hypothekenzinsen darüber hinaus steigen werden. Bezüglich der Preisentwicklung haben die Befragten sehr unterschiedliche Erwartungen: Jeweils 36 Prozent glauben, dass die Preise steigen bzw. sinken werden. 26 Prozent erwarten stabile Preise. Aus Sicht von Homeday passt das gemischte Erwartungsbild bei den Preisen zur abwartenden Haltung vieler Käufer. „Sie wollen zunächst mehr Klarheit, wohin der Markt sich entwickelt.”, sagt Steffen Wicker, Gründer und CEO von Homeday. 

In der Zwischenzeit erhöhte die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins erneut um 0,25 Prozentpunkte auf nun 4,25 Prozent. Gute Nachrichten für Sparer, doch wer investieren möchte, spürt dadurch neuen Druck. Durch die steigenden Zinsen werden Kredite für Unternehmen sowie private Bauherren bzw. Käufer teurer. Die Zinsen für Baukredite orientieren sich in der Regel an der Verzinsung von Bundesanleihen. Laut dem Bundesbank-Monatsbericht für Juni 2023 sind sie seit Frühjahr 2022 unerwartet stark angestiegen. Die Analyse zeigt, “dass die Banken in Deutschland den Zinssatz für Wohnungsbaukredite an private Haushalte seit Mai 2022 stärker angehoben haben als zu erwarten gewesen wäre.” Dadurch drohen noch mehr Investitionen auszufallen und die Nachfrage nach Wohneigentum weiter abzusinken.

Der Immobilienmakler Homeday hatte seine Online-Umfrage im April und Mai 2023 unter einer Stichprobe von rund 5.000 Kaufinteressenten aus seiner 500.000 Personen umfassenden Kundendatenbank durchgeführt.

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Steuereinnahmen aus Schenkungssteuer steigen, negativer Trend bei Erbschaften

Das steuerlich berücksichtigte geschenkte Vermögen verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 23,6 Prozent auf 41,7 Milliarden Euro. Das entspricht dem Niveau von 2018. Der Rückgang ist vor allem durch eine Halbierung (- 53,7 Prozent) des verschenkten Betriebsvermögens auf 12,4 Milliarden Euro verursacht. Sowohl das verschenkte Grundvermögen (14,9 Milliarden Euro) als auch das verschenkte übrige Vermögen (13,6 Milliarden Euro) fiel hingegen mit einem Plus von 5,2 Prozent bzw. 6,4 Prozent höher aus als 2022. Das durch Erbschaften und Vermächtnisse übertragene Vermögen betrug im Jahr 2022 mit 59,7 Milliarden Euro 5,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Einnahmen aus der Schenkungssteuer stiegen um 56,7 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Die Erbschaftsteuer wurde auf 8,1 Milliarden Euro festgesetzt. Das entspricht einem Minus von 9,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit ist die Schenkungssteuer zum vierten Mal in Folge gestiegen, die Erbschaftssteuer hingegen erstmals seit 2017 im Vorjahresvergleich rückläufig.

Unterdessen hat Bayern den mehrfach angekündigten Antrag auf ein Normenkontrollverfahren wegen des Erbschaftssteuer- und Schenkungssteuergesetzes beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Das Bundesland will mit der verfassungsrechtlichen Überprüfung erreichen, dass die persönlichen Freibeträge erhöht und die Steuersätze gesenkt werden können. Nach Auffassung Bayerns sollten die Länder, denen die Erbschaftsteuer in voller Höhe zusteht, über die Ausgestaltung entscheiden dürfen.

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