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Studie IW: So könnte Politik die Preise für Neubauwohnungen reduzieren

Ähnlich dem von der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) und dem VDIV Deutschland in Auftrag gegebenen Rechtsgutachten (wir haben berichtet) sehen die Wissenschaftler des IW in der Grunderwerbsteuer einen wichtigen Hebel. Sie belaste beim Bau einer Immobilie alle Beteiligten, Projektentwickler wie Käufer – beim Weiterverkauf sogar gleich mehrfach. Das treibe die Nebenkosten und damit Kauf- und Mietpreise, so Michael Voigtländer. „Neubauten könnten wie in den Niederlanden oder in Belgien von der Steuer ausgenommen sein.“ Dies sei sowohl mit EU-Recht vereinbar als auch angemessen, um den Wohnungsneubau attraktiver zu machen. Alternativ schlägt das Institut vor, die Steuerbefreiung nur temporär einzusetzen, um Vorzieheffekte zu induzieren, oder auch den Satz der Grunderwerbsteuer für Neubauten deutlich zu senken. „Alternativ oder auch ergänzend könnte zudem die Mehrwertsteuer für Bauleistungen von 19 Prozent auf 7 Prozent reduziert werden“, heißt es in der Studie weiter. „Damit ließen sich die Herstellkosten deutlich reduzieren. Insbesondere für Sozialwohnungen wäre dies angemessen und nachvollziehbar.“

Einsparpotenzial sieht das IW auch beim Preis für das Bauland: Würden Kreise und Kommunen öffentliche Flächen um zehn Prozent günstiger abgeben, so würde das zu einem Preisabschlag von zwei Prozent bei Kaufpreisen führen. In Städten und bei Mieten würde der Preis um ein Prozent sinken.

Die Studie „Optionen für bezahlbaren Neubau“ können Sie hier kostenlos herunterladen.

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CO2-Ausstoß drastisch reduziert- durch kurzfristige Effekte

Allein 44 Millionen Tonnen CO2 konnten durch die drastische Reduzierung der Kohleverstromung eingespart werden, so Agora. Diese wurde durch einen deutlichen Rückgang der Stromnachfrage, vermehrte Stromimporte aus Nachbarländern, gesunkene Stromexporte und eine leicht gestiegene Ökostromerzeugung ermöglicht. Die Produktionsverringerungen in energieintensiven Unternehmen seien vor allem krisen- und konjunkturbedingt gewesen. Etwa die Hälfte der Emissionsminderungen geht Agora zufolge damit auf kurzfristige Effekte zurück. Nur bei rund 15 Prozent des CO2-Rückgangs handelt es sich um langfristige Einsparungen. Nachholbedarf gibt es nach wie vor in den Sektoren Gebäude und Verkehr. Hier blieben die Emissionen in 2023 nahezu unverändert. Damit verfehlt Deutschland voraussichtlich bereits in diesem Jahr seine europäisch vereinbarten Klimaziele und muss dies mit dem Zukauf von Emissionsrechten aus anderen EU-Mitgliedstaaten kompensieren.

Weltweit sieht die Bilanz allerdings anders aus: Die globalen CO2-Emissionen lagen im Jahr 2023 mit voraussichtlich 36,8 Milliarden Tonnen um 1,1 Prozent höher als im Vorjahr. Besonders stark sind sie in Indien (plus 8,2 Prozent) und in China (plus 4 Prozent) gestiegen. Diese Zahlen hat das Global Carbon Project (GCP), ein Zusammenschluss internationaler Wissenschaftler, veröffentlicht. Falls die Emissionen weiter steigen, wird das verbliebene Kohlenstoffbudget, das zur Einhaltung des im Pariser Abkommen vereinbarten 1,5-Grad-Ziels zu Verfügung steht, in sieben Jahren aufgebraucht sein.

Die Analyse „Die Energiewende in Deutschland: Stand der Dinge 2023“ können Sie hier kostenlos downloaden. Der GCP-Bericht „Global Carbon Budget 2023“ ist hier zu finden.

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