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EU-Richtlinie verpflichtet Unternehmen zu umfangreichen Nachhaltigkeitsberichten

Mit der CSRD werden deutlich höhere Anforderungen an Umfang und Art der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen gestellt als in der Non-Financial Reporting Directive (NFRD, 2014/95/EU) . Von der Berichtspflicht entsprechend der CSRD sind alle an einem EU-regulierten Markt notierten Unternehmen erfasst, mit Ausnahme von Kleinstunternehmen. Darüber hinaus sind alle nicht kapitalmarkt-orientierten Betriebe betroffen, wenn sie zwei der drei folgenden Kriterien erfüllen:

  • Die Bilanzsumme übersteigt 20 Millionen Euro.
  • Die Nettoumsatzerlöse liegen über 40 Millionen Euro.
  • Das Unternehmen hat mehr als 250 Beschäftigte.

Die Richtlinie fordert Nachhaltigkeitsinformationen künftig ausschließlich im Lagebericht. Er basiert auf einem umfassenden ESG-Ansatz und muss unter anderem Angaben zu Nachhaltigkeitszielen, den wichtigsten nachteiligen Wirkungen des Unternehmens und noch nicht bilanzierten immateriellen Ressourcen enthalten.

Unternehmen, die bereits der Non-Financial Reporting Directive unterliegen, müssen erstmals im Jahr 2025 einen Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2024 vorlegen. Nicht Kapitalmarkt-orientierte Unternehmen, die zwei der oben genannten Kriterien erfüllen, müssen erstmals im Jahr 2026 für das Geschäftsjahr 2025 berichten und kapitalmarkt-orientierte KMU erstmals in 2027 für das Geschäftsjahr 2026.

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Grünen-Vize legt 5-Punkte-Plan zur beschleunigten Sanierung von Gebäuden vor

Er sieht vor, dass die Häuser in den beiden schlechtesten Energieeffizienzklassen G und H besondere politische Unterstützung bekommen. Vor allem Vermieter, die hohe Heizkosten an die Mieter weiterleiteten und somit keinen echten Anreiz zu Sanierungen hätten, sollen dem Papier zufolge motiviert und unterstützt werden.

Im Einzelnen schlägt Verlinden folgende Maßnahmen vor:

  1. Einen Bonus für Energieberater*innen, die einen geförderter Sanierungsfahrplan erstellen oder Energieberatung in den Kategorien G und H durchführen.
  2. Erhöhung des WPB-Bonus bei der Sanierung zum Effizienzhaus-Standard 55 oder 40 von 10 auf 20 Prozent für Anträge, die bis September 2023 gestellt werden.
  3. Erhöhung der maximal möglichen Förderung für serielle Sanierung (SerSan-Bonus) auf 60 Prozent für die ersten 10.000 Wohnungen, die mit diesem Verfahren saniert werden.
  4. Beteiligung der Vermieter am CO2-Preis. (Anmerkung des VDIV: Dieser Vorschlag wird seit 1. Januar 2023 bereits umgesetzt.)
  5. Festlegung von energetischen Mindeststandards (Minimum Energy Performance Standards) und Umsetzungsfristen für die Gebäudeklassen. Dabei sollte mit den Effizienzklassen G und H begonnen werden, so die Empfehlung.

Die Vorschläge im Detail können Sie  hier nachlesen.

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