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Mietrecht aus erster Hand: Rückblick auf das Verwalterforum Hannover

Praxisnah, interaktiv und innovativ: So der Tenor der Teilnehmer des Verwalterforums zum Mietrecht in Hannover am 28. August. Der VDIV Niedersachsen/Bremen und der DDIV setzen auch in diesem Jahr wieder die richtigen Themen. Mehr als 100 Fach- und Führungskräfte aus der Immobilienverwaltung nutzten das Forum zur persönlichen Weiterbildung und zum fachlichen Austausch.

Den fachlichen Auftakt machte Prof. Dr. Markus Arzt, der aktuelle Fragen des Mietrechts beleuchtete und aufklärte, was bei Schönheitsreparaturen in Mietwohnungen zu beachten ist. Dabei nahm er auch auf die aktuelle Entscheidung des Bundesgerichtshof (BGH) Bezug, der urteilte, dass Mieter eine Wohnung auch unrenoviert übergeben können, wenn sie diese auch so übernommen haben. Das Thema ist brandaktuell, so dass Artz zahlreiche Nachfragen erhalten hat und auch seinen zweiten Vortrag zur Mieterhöhung mit einer Fragerunde begann.

Den Nachmittag gestalteten Prof. Dr. Florian Jacoby und Rechtsanwalt Stephen Lietz. Jacoby klärte über die Maklertätigkeit des Verwalters auf. In seinem zweiten Vortrag beleuchtete der Lehrstuhlinhaber typische Abgrenzungssicherheiten bei der WEG- und Mietverwaltung und gab den Teilnehmern praktische Hinweise an die Hand. Rechtsanwalt Lietz lenkte den Blick zurück auf Modernisierungsmaßnahmen in Mietwohnungen. In seinem Vortrag erläuterte er, worauf bei der Ankündigung und Umlagefähigkeit zu achten ist.

Fachmesse und Praxisvorträge rundeten die Veranstaltung ab

Willkommene Abwechslung zu den Fachvorträgen waren die Pausen, die ausreichend Gelegenheit zum Besuch der begleitenden Fachmesse boten. Die Fachaussteller informierten über innovative Produkte und Dienstleistungen für die tägliche Verwalterpraxis. Abgerundet wurde das fachliche Programm zusätzlich durch spannende Praxisvorträge, die den Blick für die effiziente Schadenssanierung und vernetzte Technik öffneten.

Das Feedback der Teilnehmer war durchweg positiv: spannende Vorträge, praxisnah aufbereitete Themen und Referenten, die sich für Fragen Zeit nahmen. So war es auch nicht verwunderlich, dass sich viele Teilnehmer sogleich das 9. Bremer Verwalterforum am 13. November im ATLANTIC Hotel Bremen im Kalender vermerkten – wenn es wieder heißt: „Holen Sie sich Ihr Update in Sachen WEG- und Mietrecht!”

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KfW-Energiewendebarometer: Deutsche stehen hinter der Energiewende

Mehr als 90 Prozent der Haushalte in Deutschland unterstützen die Energiewende. Dies ist das zentrale Ergebnis des KfW-Energiewendebarometers 2018. Die KfW appelliert daher an die Politik, die hohe Bereitschaft der Haushalte besser zu nutzen und gezielt zu fördern.

Das Energiewendebarometer zeigt: Haushalte auf dem Land beteiligen sich deutlich mehr an der Energiewende als Städter. So ist unter anderem die Verbreitung von Photovoltaik und Solarthermie in ländlichen Regionen stärker ausgeprägt. „Hier bedarf es zielgruppenspezifischer Förderung, die das private Kapital der Städter für die Energiewende mobilisiert”, resümiert Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.

Auch für den DDIV steht seit geraumer Zeit fest: Die Energiewende scheitert im Wohnungsbestand. So ergab das 6. DDIV-Branchenbarometer, dass nur 35 Prozent der befragten Verwaltungsunternehmen im Jahr 2017 energetische Sanierungen begleitet haben. Mieterstromprojekte durch Photovoltaikanlagen setzten im vergangenen Jahr nur 5 Prozent der Unternehmen um. Zurückzuführen ist der Rückgang der insgesamt ohnehin geringen Sanierungsaktivität aus Sicht des DDIV auf den voll ausgelasteten Neubau-Sektor, fehlendes Fachpersonal und mangelnde fachliche Kenntnisse in den Verwaltungen. Zudem zeigen sich viele Wohnungseigentümer zurückhaltend bei energetischen Sanierungen, da Einspareffekte nicht immer deutlich werden.

E-Mobilität: Geringe Ladeinfrastruktur schreckt ab

Auch die Elektromobilität nimmt laut KfW-Energiewendebarometer etwas mehr Fahrt auf. So planen bereits 16 Prozent die Anschaffung eines E-Autos. 84 Prozent der Befragten gaben jedoch an, dass die lückenhafte Ladeinfrastruktur der wichtigste Grund sei, warum sie derzeit vom Kauf eines Elektroautos absehen. Für 79 Prozent sind die hohen Kaufpreise ein Hindernis. Auch diese Ergebnisse bestätigt das aktuelle 6. DDIV-Branchenbarometer. Zwar stellten 37 Prozent der befragten Verwaltungen bei Wohnungseigentümern Interesse am Einbau von Ladestationen fest. Doch lediglich 8 Prozent der Befragten setzten in den Vorjahren den Einbau um. Der DDIV sprach sich bereits mehrfach für ein Förderprogramm für Mehrfamilienhäuser in Höhe von 100 Millionen Euro aus, um die Elektromobilität in die Städte zu tragen.

Smart-Home-Durchbruch lässt auf sich warten

Nur 11 Prozent der von der KfW Bankengruppe Befragten nutzen derzeit mindestens eine smarte Lösung in den Bereichen Wärme, Beleuchtung oder Strom zu Hause. Mehr als die Hälfte kann sich allerdings vorstellen, künftig vermehrt auf solche Produkte zurückzugreifen. Viele Deutsche haben derzeit vor allem Bedenken bei der Datensicherheit und der Fehleranfälligkeit der Anwendungen. Diese müssten, so die KfW, ausgeräumt werden, um das Marktpotenzial von Smart-Home-Lösungen voll auszuschöpfen.

Das Energiewendebarometer 2018 ist » online bei der KfW abrufbar.

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