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Nachgefragt: KfW-Förderung für Bauen und Sanieren

Die KfW Bankengruppe reduzierte ihr Fördervolumen 2017 leicht. Doch die Zuschussprogramme „Energieeffizient Bauen und Sanieren” und „Altersgerecht Umbauen” erfuhren einen deutlichen Nachfrageschub. Auf diese Programme entfielen rund 59 Prozent der wohnwirtschaftlichen Zusagen – zehn Prozentpunkte mehr als noch 2016.

Die Förderungen im Bereich „Wohnen” bleiben somit ein wichtiges Standbein des Gesamtgeschäfts der Bank. Nach Angaben der KfW trug insbesondere die einfache Online-Beantragung von Fördermitteln über das Zuschussportal zur positiven Entwicklung bei. Anträge können über das Portal einfach und unkompliziert eingereicht werden und Antragsteller erfahren unmittelbar, ob sie Gelder erhalten. Mehr Informationen unter » www.kfw.de

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DDIV begrüßt Förderung von E-Mobilität

Die große Koalition will den Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur für Elektroautos fördern. Damit setzt sie eine Forderung des Dachverbands Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) um. Der Spitzenverband der Immobilienverwalter plädiert bereits seit geraumer Zeit für ein solches Programm.

„Wir freuen uns, dass die Koalitionäre die Forderung des DDIV umsetzen und die private Ladeinfrastruktur fördern wollen. Unser anhaltender Appell, dass ohne einen solchen Anreiz die Mobilitätswende in Deutschland im Sande verläuft, hatte Erfolg”, kommentiert DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler die Einigung. „Die Elektromobilität muss letztlich in die Mitte der Gesellschaft getragen werden – die zu einem erheblichen Teil in Mehrfamilienhäusern wohnt. Und genau hier müssen die Nutzer auch ihre Elektroautos laden können, genauso wie sie ihre Smartphones und Laptops zu Hause laden”, unterstreicht Kaßler die Relevanz der Förderung.

Keine Mobilitätswende ohne Mehrfamilienhäuser

Union und SPD haben sich bei den Koalitionsverhandlungen auf die Förderung privater Ladesäulen verständigt, um den schleppenden Ausbau der Elektromobilität in Deutschland zu beschleunigen. Der DDIV weist bereits seit geraumer Zeit darauf hin, dass allein Wohnungseigentümergemeinschaften in Deutschland geschätzt über vier Millionen Stellplätze auf sich vereinen, die potenzielle Standorte für private Ladestationen sind. Allerdings werden wegen technischer, rechtlicher und besonders finanzieller Hemmnisse bislang nur in Ausnahmefällen Ladepunkte in Mehrfamilienhäusern realisiert. In vielen Bestandsgebäuden ist das Stromnetz nicht für eine solche Belastung ausgelegt, insbesondere wenn mehrere Nutzer gleichzeitig ihr Auto laden möchten. Hier ist häufig der kostenintensive Austausch des kompletten Netzes erforderlich.

„Eine Förderung senkt die finanziellen Hürden. Und mit der in den Koalitionsverhandlungen ebenfalls beschlossenen Novelle des Wohnungseigentumsgesetzes kann auch das zweite große Hindernis beseitigt werden: die schwierige Beschlussfassung über die Installation der Ladepunkte”, bezieht sich der DDIV-Geschäftsführer auf ein weiteres Ergebnis der Koalitionsverhandlungen. Der Spitzenverband engagiert sich bereits seit einigen Jahren für die umfassende Reform des Gesetzes. Um u.a. energetische Sanierungen und die Elektromobilität in den Eigentümergemeinschaften voranzutreiben, plädiert der DDIV für praxisnahe Alternativen, die die Willensbildung in Wohnungseigentümer­gemeinschaften erleichtern.

Vor Verabschiedung der Koalitionsvereinbarung werden die SPD-Mitglieder ihr Votum abgeben, ob ihre Partei erneut ein Regierungsbündnis mit der CDU/CSU eingehen wird.

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