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Netzwerken auf höchstem Niveau: Das war die Expo Real 2018

Alle Jahre wieder trifft sich das „Who is Who” der Immobilienwirtschaft auf der Expo Real in München – der größten Fachmesse für Immobilien und Investitionen. Der DDIV war am Stand der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) vertreten und diskutierte mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Medien aktuelle immobilienwirtschaftliche Entwicklungen.

An bewährter Stelle in Halle B2 eröffnete der BID-Vorsitzende Jürgen Michael Schick gemeinsam mit Gunther Adler, Staatssekretär im BMUB, den Stand der Arbeitsgemeinschaft. Im Anschluss startete die hochkarätig besetzte „Präsidentenrunde”. DDIV-Präsident Wolfgang D. Heckeler diskutierte u. a. mit Staatssekretär Adler und WELT-Journalist Michael Fabricius die Ergebnisse des Wohngipfels im Kanzleramt. Einhelliger Tenor der Runde: Die Politik muss verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu realisieren.

An WEG-Reform führt kein Weg vorbei

Die Ansprüche an das Wohnen verändern sich: Elektromobilität, Barrierefreiheit und Energieeffizienz stellen neue Ansprüche an die Branche. Auch die Eigentümergemeinschaften werden heterogener und vielschichtiger. Heckeler plädierte daher für eine umfassende Reform des Wohnungseigentumsgesetzes, um die Regelung zukunftsfest auszurichten und Antworten auf neue Herausforderungen geben zu können. Dabei warnte er jedoch, dass Schnellschüsse keine Lösung seien. Eine Komplexitätsreduktion kann nur erreicht werden, wenn das ganze Gesetz auf den Prüfstand gestellt wird.

Gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land – Wohneigentum und Miete?

Dass sich Wohneigentum und Miete nicht widersprechen, sondern einander sinnvoll ergänzen und eine harmonische Stadtentwicklung beeinflussen, wurde am zweiten Expo-Tag am BID-Stand thematisiert. DDIV-Präsident Heckeler forderte den Gesetzgeber auf, darauf zu achten, dass der Bau von Sozialwohnungen und Wohneigentum gleichermaßen gefördert wird. Schließlich leistet es einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag und kann angespannte Mietmärkte entlasten. Nicht zuletzt stärkt das selbstgenutzte oder vermietete Wohneigentum die private Altersvorsorge und den Vermögensaufbau der Bürger. Dies entlaste die Rentenkassen und beuge Altersarmut vor, so Heckeler.

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Studentenwohnungen sind Mangelware

Die Zahl der Studierenden in Deutschland steigt. 2017 waren mehr als 2,8 Millionen junge Menschen an deutschen Universitäten und Fachhochschulen immatrikuliert. Zum Beginn des neuen Wintersemesters sind viele von ihnen auf der Suche nach der passenden Bleibe. Doch bezahlbare Studentenwohnungen sind oftmals Mangelware. Das zeigt der aktuelle Studentenwohnpreisindex des IW Köln.

Besonders schwierig ist die Lage in Großstädten. Studierende müssen in Großstädten bis zu 67,3 Prozent mehr Miete zahlen als noch 2010. In München beispielsweise kostete eine 30-Quadratmeter-Wohnung mit durchschnittlicher Ausstattung und guter Anbindung zur Universität im vergangenen Jahr rund 635 Euro – 190 Euro mehr als noch 2010. Am günstigsten wohnen Studierende in Magdeburg. Dort verlangen Vermieter rund 250 Euro – rund 25 Euro mehr als vor acht Jahren.

Die Gründe für den angespannten studentischen Wohnungsmarkt sind vielfältig. Vor allem die wachsende Zahl der Studierenden wirkt sich auf die Preise aus. Sie konkurrieren mit Senioren, Berufseinsteigern und Pendlern um bezahlbare Objekte. Zudem bauen die Städte nicht genug studententaugliche Wohnungen. „Nur der Bau neuer Wohnungen entspannt die Lage an den Hochschulstandorten”, sagt IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer. Das liege auch daran, dass die Städte zu wenig Bauflächen ausweisen und somit dem Einwohnerzuwachs hinterher hinken. Für den Immobilienfachmann könne auch eine konsequente Nachverdichtung für Entspannung sorgen.

 

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