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Wärmeplanung 2025: Jede dritte Kommune macht Fortschritte

Bis spätestens 2028 muss jede deutsche Kommune eine Wärmeplanung vorlegen. Diese soll klären, welche Energieträger für die Region geeignet sind und wie die Wärmewende umgesetzt werden kann. 

Besonders weit ist Baden-Württemberg: 13 Prozent der Kommunen haben ihre Wärmeplanung bereits fertiggestellt. Von den bundesweit 160 abgeschlossenen Plänen stammen 148 aus dem Südwesten. Ganz anders sieht es da beispielsweise in Thüringen aus, dort haben gerade mal 11 Prozent der Kommunen den Planungsprozess zur begonnen. 

Die Wärmeplanung ist ein zentraler Bestandteil des Heizungsgesetzes, da die neuen Vorgaben für Bestandsgebäude erst greifen, wenn eine kommunale Planung vorliegt. Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern müssen ihre Pläne bis Mitte 2026 fertigstellen, kleinere Kommunen haben bis 2028 Zeit. Diese Pläne schaffen Investitions- und Planungssicherheit für Eigentümer und Unternehmen.

Doch es gibt Kritik: Kommunen aus Ländern ohne gesetzliche Rahmenbedingungen beklagen den hohen Aufwand bei der Datenerhebung. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordert daher klare, verlässliche Vorgaben, um die Dynamik in der Wärmeplanung aufrechtzuerhalten. „Kommunen, Wirtschaft und Bürger brauchen Planungs- und Investitionssicherheit“, erklärte BDEW-Chefin Kerstin Andreae. Zudem müsse ein „Wärmewende-Check“ bestehende Förderrichtlinien und Gesetze auf ihre Praxistauglichkeit prüfen.

Eine Übersicht über den Stand der Dinge in den Kommunen finden Sie hier.

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Klimabilanz 2024: Fortschritte durch Erneuerbare, Baustellen bei Gebäuden und Verkehr

Die deutschen CO₂-Emissionen sanken 2024 um 3 Prozent auf 656 Millionen Tonnen, was einem Rückgang von 48 Prozent im Vergleich zu 1990 entspricht. Damit übertraf Deutschland die Vorgaben des Klimaschutzgesetzes für 2024 deutlich. Der Rückgang ist vor allem auf die erneuerbaren Energien und den historischen Tiefststand der Kohleverstromung zurückzuführen, die um 16 Prozent auf 105 Terawattstunden fiel.

Jedoch stagnierten die Emissionen in den Sektoren Gebäude und Verkehr. Im Gebäudebereich führte die milde Witterung zu einem leichten Rückgang, während höhere Heizenergiepreise die Verbrauchsmuster beeinflussten. Energetische Sanierungen und der Einbau von Wärmepumpen blieben hinter den Erwartungen zurück. Das Sektorziel wurde um neun Millionen Tonnen verfehlt.

Im Verkehr sorgte ein Rückgang des Lkw-Verkehrs für eine geringe Emissionsminderung. Beim Pkw-Verkehr stiegen die Emissionen jedoch leicht an, und der Absatz von Elektrofahrzeugen blieb weit unter den Zielen. Damit verfehlte der Verkehrssektor sein Ziel um 19 Millionen Tonnen, was Deutschlands Verpflichtungen aus der EU-Effort-Sharing-Regulation gefährden könnte.

Simon Müller, Direktor von Agora Energiewende, warnt: „Die Lücken bei Wärmepumpen und E-Autos werden mit jedem Jahr schwerer zu schließen sein.“ Um langfristige Klimaziele zu erreichen, fordert er verlässliche Rahmenbedingungen, insbesondere bei der Gebäudewärme und der Förderung nachhaltiger Mobilität.

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